Deutschland steht in Europa, gefolgt von Spanien und Russland auf Platz 1 der zehn führenden Staaten der Schweinefleischproduktion. In ca. 20.000 landwirtschaftlichen Betrieben werden zurzeit ca. 27 Millionen Schweine gehalten (Statistisches Bundesamt). Die Anzahl der Schweineschlachtungen beläuft sich jährlich auf ca. 57 Millionen und könnte in einigen Jahren bei über 60 Millionen liegen. Seit dem Jahr 2006 ist Deutschland Nettoexporteur und die Überschussproduktion steigt seitdem stetig an. Um die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu gewährleisten bedarf es gesunder und leistungsstarker Tiere. Um dieses Ziel zu erreichen werden zum einen moderne Impfstoffe zur Krankheitsprophylaxe eingesetzt, anderseits müssen akute Erkrankungen, welche häufig durch Bakterien verursacht sind, schnell und gezielt mit einem wirksamen Antibiotikum behandelt werden. Nur so gelingt es, dass die Tiere nicht länger als nötig einem Erreger ausgesetzt sind und ein größerer Schaden am Einzeltier bzw. der Herde abgewendet werden kann. Die am häufigsten beim Schwein vorkommenden Erkrankungen betreffen den Darm und die Atemwege.