Risiken und Kosten eines Schadnagerbefalls
Futterverlust und Verunreinigung
Übertragung von Krankheiten
Schäden an Gebäuden und Ausrüstungen
Ratten und Mäuse sind in Tierzuchtbetrieben reichlich vorhanden. In manchen Bereichen sind über 90 % der Landwirtschaftsbetriebe von Ratten und/oder Mäusen befallen. Auf den Betrieben breiten sich die Plagen rapide aus, da diese guten Unterschlupf und reichlich Nahrungsmittel bieten. Der Schadnagerbefall kann aber äußerst negative wirtschaftliche Auswirkungen nach sich ziehen.
In Schweinebetrieben wurden Schädlingspopulationen von bis zu 15.000 Ratten entdeckt. Eine derartige Population verzehrt innerhalb von 24 Stunden 300 kg Futter (entsprechend 110 Tonnen Futter/Jahr). Ferner können diese Ratten aufgrund der Tatsache, dass sie etwa 300.000 Kotballen und 150 Liter Urin pro Tag absetzen, bis zu 10 Mal mehr Futter kontaminieren als sie fressen.
[Quelle: Sorex International]
Ratten und Mäuse sind Träger von vielen Krankheiten und sind in der Lage, das Tierfutter und Trinkwasser zu verseuchen. Somit tragen sie dazu bei, Krankheiten von kontaminierten zu nicht kontaminierten Bereichen sowie von Tier zu Tier zu verbreiten.
Obwohl die Kotballen der Schadnager den häufigsten Krankheitsübertragungsweg darstellen, können Krankheiten ebenfalls über Fell, Urin, Speichel und Blut übertragen werden.
Viele dieser Krankheiten sind gefährlich für Mensch und Tier. Sie üben ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Produktion aus.
[Quelle: Sorex International]
Bedeutende Krankheitserreger, die von Nagetieren übertragen werden
Ratten und Mäuse verursachen große strukturelle Schäden an Stallgebäuden und -ausrüstungen.
Sie verbringen täglich eine halbe Stunde mit Nagen! Auf eine Population von hunderten oder tausenden von Tieren hochgerechnet entspricht dies einem erheblichen Schaden innerhalb kurzer Zeit.
Kabel von elektrischen Anlagen wie beispielsweise Ventilatoren oder Förderbänder üben eine besondere Anziehungskraft auf Nagetiere aus. Zernagte Kabel können zu hohen Reparaturrechnungen und im schlimmsten Fall zu Bränden führen. Schätzungsweise 50 % der Brände auf landwirtschaftlichen Betrieben stehen in Verbindung mit Nagern.
Mäuse leben gern in Spalten und Rissen von landwirtschaftlichen Gebäuden. Sie beschädigen und zerstören Isoliermaterialien, was gesteigerte Energiekosten und hohe Reparatur- oder Ersatzkosten verursacht.
Ratten wühlen auch im Außenbereich der landwirtschaftlichen Gebäude herum. Dies kann größere Schäden an Fundamenten, Fußwegen, Zufahrten und Drainagesystemen verursachen.